"Die Magische Uhr" -

Theateraufführung der Montessori Schule Starnberg am 08.07.2015

 

 
Hektik und Stress im Schulalltag - das war der Ausgangspunkt für die Schülerinnen und Schüler bei der Theateraufführung auf der Bühne des Pfarrzentrums St. Maria.
Die Zuschauer erhielten Einblick in den ganz normalen Alltagsstress der Schulkinder von heute:
Erst das Sprinten zum Bus, nach dem Einsteigen der hektische Weg zur Schule, bei der alle wegen der rasanten und beengten Fahrt durcheinanderkugeln - und dann beschwert sich doch tatsächlich der Lehrer auch noch, dass die Klasse nicht pünktlich und geordnet zum Schulbeginn versammelt sei. Für die einzelnen Fächer bleibt jeweils wenig Zeit – kaum hat ein Fach begonnen, werden die SchülerInnen mit Fragen bombardiert, deren Beantwortung aber dem Lehrer jedesmal zu lange dauert – die Zeiger der Klassenzimmer-Uhr im Hintergrund rasen, schon beginnt das nächste Fach. Die SchülerInnen können es nicht fassen, dass Schule immer so viel Stress bedeuten muss. Eine Zeitmaschine macht es möglich, live zu erfahren, wie Unterricht in den früheren Jahrhunderten ausgesehen hat - und alle sind gespannt, ob man dort wohl auch so unter der Hektik des Alltags gelitten hat. Die SchülerInnen reisen in ein Klassenzimmer zu Zeiten unserer Großmütter, ins Mittelalter in eine Hexenschule, sowie in die Zeit, als die Seefahrer noch fürchteten, am Rand der Welt hinunterzustürzen, weil sie dachten, die Erde sei eine Scheibe; und sie gelangen ganz zurück in die Steinzeit, wo Feuer noch mit Hölzern und Feuersteinen gemacht wurde. Überall lassen sie ein bisschen etwas von dem Wissen der Jetzt-Zeit zurück,  bevor sie nach einem kurzen Kontakt mit den SchülerInnen von damals jedesmal wieder überstürzt zurück in die Gegenwart katapultiert werden. Am Ende sind sie doch alle recht froh, nicht die Nachteile des Schulalltages der früheren Zeiten in Kauf nehmen zu müssen – doch die Unzufriedenheit über den Stress im heutigen Schulleben bleibt. Am Ende wirft der Lehrer die Frage auf, was man denn konkret tun könne, um die Hektik aus dem aktuellen Schulalltag herauszunehmen. Kaum melden sich ein paar SchülerInnen, passiert jedoch, was passieren musste – es sind zu viele Wortmeldungen, und nach einem Blick auf die Uhr entscheidet der Lehrer, dafür fehle einfach die Zeit....
 
Mit toller Musik unterlegt und vielen kreativen Einfällen haben die SchülerInnen es geschafft, über eine halbe Stunde Spielzeit in ein rasantes und spannendes Stück zu packen, bei dem die Zeit unglaublich schnell vergangen ist. Ein großes Lob an die SchülerInnen, die mit Freude und Feuereifer dabei waren, sowie an Christiane, die eine wunderbare Inszenierung auf die Beine gestellt hat!
 
 

Uraufführung von „Hit the road“ -

Schlossberghalle in Starnberg wurde zum Tanz- und Musiksaal

Am Dienstag, den 23. Juni und Mittwoch, den 24. Juni wurde in der Schlossberghalle Starnberg für über eine Stunde getanzt und getrommelt. 75 Kinder der 5. bis 7. Jahrgangsstufe der Montessori Schule Starnberg zeigten Straßenszenen in Anlehnung an das Musikstück „Hit the road“ von Percy Mayfield.

Vor sechs Jahren startete die Montessori Schule gemeinsam mit der Musikschule Starnberg diese schon liebgewordene Tradition mit der Musik-Aufführung „Die chinesische Nachtigall“. Seit drei Jahren fokussiert sich die Schule noch mehr auf die tänzerischen Elemente. In Zusammenarbeit mit der Münchener Organisation „Tanz und Schule“ und dem Allgäuer Percussion Musiker Hans Mühlegg wurde seit Februar kräftig geübt.

 

           

 

Die weite Welt in einer Woche 

Schüler organisieren Weltwoche an der Montessori Schule

Starnberg, 29.04.2015 - Dunkelblaues Unterteil, weißes Oberteil und Krawatte oder Halstuch – in dieser Woche sahen die Montessori Schüler und Lehrer einmal ganz anders aus. Das sichtbare Resultat einer Schüleridee zeigte, mit wie viel Begeisterung und Engagement sich die Kinder beteiligten. Zehntklässler hatten die Idee einer amerikanischen Woche – frei nach erfolgreichen Highschool-Filmen mit Uniform, Cheerleadern und American Fast Food. Nach Diskussionen in den Klassen und mit den Lehrern wollten sich die Schüler nicht auf die USA beschränken,und die „Weltwoche“ war geboren. Immer zwei Klassen wurden für einen Kontinent eingeteilt. Sie sollten im Vorfeld während der Freiarbeit die Präsentation ihres Kontinents vorbereiten, da die Lehrer ihren planmäßigen Unterricht nicht opfern wollten. 

Während der Woche kam dann richtig "Projektwochenstimmung" auf dem Schulgelände auf. Sehr viele Kinder haben die Vorgabe der Schuluniform ernst genommen und sind jeden Tag entsprechend gekleidet in die Schule gekommen. Sehr begehrt war das Essen beim Pausenkiosk: Die Kioskbetreuerin hat mit viel Engagement und Unterstützung der Kinder jeden Tag typische Snacks aus allen 5 Kontinenten zubereitet. Die Klassen fertigten Infoplakate zu den einzelnen Kontinenten, die jeden Tag auf großes Interesse stießen. An manchen Tagen gab es zudem typische Spiele in der großen Pause, wie beispielsweise „Bumerangwerfen“  und "Känguruhüpfen" am Australientag.

Die Weltwoche kam bei allen Beteiligten sehr gut an, was umso schöner ist, da dieses Projekt von den Schülern eigenständig geplant und umgesetzt wurde.

 

Montessori Starnberg: Theatergruppe der Oberstufe zeigt Balkonszene aus Romeo & Julia

Die Basis: Eine berühmte Szene aus einem weltbekannten Bühnenwerk;
das Ergebnis: Ein selbst entwickeltes Theaterstück

Starnberg, 17.04.2015 – Die Theatergruppe der Oberstufe an der Starnberger Montessori Schule zeigte am Donnerstag, den 16. April 2015 ein selbstentwickeltes Theaterstück, das verschiedene Variationen der „Balkonszene“ von Romeo und Julia beinhaltet. Zu sehen waren das deutsche und das englische Original sowie einige weitere Abwandlungen dieser Szene.

Man nehme ein Bühnenstück von Weltruhm wie „Romeo & Julia“, sowie engagierte junge Menschen mit Theaterambitionen und mische eine gute Portion Kreativität und eine Prise Freiheit à la Montessori dazu. Heraus kommt ein unterhaltsamer Theaterabend der Acht- bis Zehntklässler für Eltern, Angehörige und weiteres interessiertes Publikum.

Die neun Schülerinnen unter der Leitung von Andrea Voigt wandelten die klassische Balkonszene ab, so dass Romeo und Julia ihre Dialoge je nach Generation - vom Kindergarten bis in die Seniorenphase – und in passender Kulisse führten.

Im Anschluss erwartete die Zuschauer und alle Theaterbeteiligten ein reichhaltiges Buffet, das von den Schülern der 8. Jahrgangsstufe vom Fach Soziales zubereitet wurde.

 

             

 

 

Montessori Achtklässler präsentierten ihre praktischen Hausarbeiten in Starnberg

  • Ideenreichtum gepaart mit Geschick und Ausdauer bringt eindrucksvolle Projekte hervor
  • Von handwerklichen Themen über modische Kreationen bis hin zu Arbeiten im Medienumfeld

Starnberg, 26.03.2015 - Am Mittwoch, 25. März 2015 um 18.00 Uhr präsentierten 25 Montessori Schüler der achten Jahrgangsstufe ihre praktischen Hausarbeiten. Diese Werke werden auch als die „Gesellenstücke“ der Montessori Schüler bezeichnet. Die Schüler haben ihre Projekte inklusive der Arbeitsschritte vorgestellt und Jury und Publikum damit sehr beeindruckt. An diesem wunderbaren Abend konnten die Eltern, Lehrer und alle interessierten Besucher den Stolz jedes einzelnen Schülers auf sein oder ihr individuelles Projekt spüren.

 

Bandbreite realisierter Projekte zeigt erstaunliche Vielfalt der individuellen Interessen

Einige Jugendliche vertieften in dem Projekt ihr handwerkliches Geschick. So konstruierte und fertigte David Bender eine Grindbox, einen 2,5m langen Holzkubus mit Metallstange, der als Rampe bei Skater-/BMX-Fans sehr beliebt ist. Julius Mehr erstellte nach eigenem Bauplan einen Holz-Beistelltisch, während sich Luzie Gruber einen Schreibtisch bestehend aus Blech-Unterstellcontainern und schön geschwungener Holzplatte baute. Inspiriert von den Gebäuden auf dem Schulgelände erstellte Linus Stolberg die „Alte Villa“ als Legomodell von ca. 1 m Höhe.

Im Bereich Neue Medien/Internet entwickelte eine Schülerin ihre ganz individuelle Arbeit in Form eines Internet-Dokumentarfilms zum Thema "YouTube", und ein Jugendlicher schuf sich im Kinderzimmer ein Film- und Tonstudio, mit dessen Hilfe er eigene Videos drehen, schneiden und vertonen kann. Beeindruckend waren auch Textilien, die Schülerinnen in verschiedenen Techniken wie Nähen, Sticken oder Stricken erstellten.
Hoch im Kurs stand in diesem Jahr das Thema „Kochbuch“. Die Schüler wählten jeweils einen unterschiedlichen Schwerpunkt wie "Backen" oder "Länderküche" (beispielsweise: "Regionale Gerichte entlang der Seidenstraße"); so entstanden acht Werke mit ganz individueller Note. Die Schritte bestanden in Rezeptsuche, Zutatenkauf, Zubereiten, Fotografieren und Dokumentieren. Am Ende der gelungenen Veranstaltung stand der Verzehr dieser und anderer kulinarischer Köstlichkeiten auf dem Programm.

 

Eigenverantwortliche Suche, Auswahl und Realisierung

Die Jugendlichen zeigen mit ihren Gesellenstücken eine praktische Arbeit, die sie in eigener Verantwortung realisiert haben. Die Auswahl erfolgt aus einem Arbeitsbereich, der den Schüler besonders interessiert. Dabei gilt es, die eigenen Fähigkeiten möglichst treffend einzuschätzen. Im vorgegebenen Zeitrahmen von 3 Monaten planen die Schüler ihr Projekt eigenständig und setzen es schrittweise in die Praxis um. Jeder Schüler erläutert die Motivation für die gewählte Arbeit und dokumentiert sowohl die Arbeitsschritte als auch die angewandte Technik in schriftlicher Form. All dies bedeutet für die Jugendlichen eine große Herausforderung, deshalb bekommen sie Unterstützung von einer Person ihrer Wahl, die ihnen als Mentor während der Projektphasen zur Seite steht. Eine Jury aus einem ausgewählten Gremium sichtet und würdigt die Arbeiten nach Abschluss mit einer ausführlichen schriftlichen Beurteilung.

 

         

Montessori Grundschüler in Starnberg geben Kostproben ihrer schöpferischen Kraft

Vielfältige musisch-praktische Darbietungen vor Publikum

Starnberg, 04.02.2015 – Zu einer mittäglichen Veranstaltung lud am Mittwoch (4.2.15) die Montessori Volksschule Starnberg in ihre Räumlichkeiten ein. Die 108 Schülerinnen und Schüler der Grundstufe präsentierten vor zahlreichen Eltern und Großeltern die Ergebnisse des „Musisch-praktischen Angebots“. Das Programm beinhaltete abwechslungsreiche Bühnendarbietungen sowie eine Ausstellung von Arbeiten, die in den vergangenen Schulwochen entstanden sind.

Im ersten Schulhalbjahr erstreckte sich das konkrete Programm über acht verschiedene Kurse, jeweils angeleitet von einer Montessori-Lehrkraft. Motorisch begeisterte Kinder beschäftigten sich mit „Hockey und Golf“, „Yoga“ oder dem kreativen „Spieleangebot“. Die Spiele-Gruppe etwa führte eine Partie „Mühle“ auf, und zwar abgewandelt mit Menschen auf der Bühne. Die Zuschauer erlebten den Sonnengruß und andere Yoga-Haltungen sowie einige Sequenzen Hockey-Training.

Das Spektrum an künstlerisch-gestalterischen Themen deckten die Gruppen „Töpfern“ und „Werken“ ab. Die naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schüler vertieften ihr Wissen mit „Experimenten“, während es bei der „Haus-und-Hof-Gruppe“ um Ordnung und Sauberkeit ging.

Schließlich bot die Theatergruppe eine Uraufführung des selbst inszenierten Stücks „Oma und Opa retten den Zoo“. Die Chor- und Orchesterkinder sorgten für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung.

Alle Schülerinnen und Schüler der Montessori Volksschule Starnberg wählen sich für ein Halbjahr verbindlich in eines der Projekte ein, die die Lehrkräfte zusammenstellen. Die Themen werden überwiegend aus den Bereichen Sport, Musik, Werken, Kunst, Textilarbeit sowie Natur und Technik entwickelt.

 

 

 

 

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