Montessori Achtklässler präsentierten ihre praktischen Hausarbeiten in Starnberg

  • Ideenreichtum gepaart mit Geschick und Ausdauer bringt eindrucksvolle Projekte hervor
  • Von handwerklichen Themen über modische Kreationen bis hin zu Arbeiten im Medienumfeld

Starnberg, 26.03.2015 - Am Mittwoch, 25. März 2015 um 18.00 Uhr präsentierten 25 Montessori Schüler der achten Jahrgangsstufe ihre praktischen Hausarbeiten. Diese Werke werden auch als die „Gesellenstücke“ der Montessori Schüler bezeichnet. Die Schüler haben ihre Projekte inklusive der Arbeitsschritte vorgestellt und Jury und Publikum damit sehr beeindruckt. An diesem wunderbaren Abend konnten die Eltern, Lehrer und alle interessierten Besucher den Stolz jedes einzelnen Schülers auf sein oder ihr individuelles Projekt spüren.

 

Bandbreite realisierter Projekte zeigt erstaunliche Vielfalt der individuellen Interessen

Einige Jugendliche vertieften in dem Projekt ihr handwerkliches Geschick. So konstruierte und fertigte David Bender eine Grindbox, einen 2,5m langen Holzkubus mit Metallstange, der als Rampe bei Skater-/BMX-Fans sehr beliebt ist. Julius Mehr erstellte nach eigenem Bauplan einen Holz-Beistelltisch, während sich Luzie Gruber einen Schreibtisch bestehend aus Blech-Unterstellcontainern und schön geschwungener Holzplatte baute. Inspiriert von den Gebäuden auf dem Schulgelände erstellte Linus Stolberg die „Alte Villa“ als Legomodell von ca. 1 m Höhe.

Im Bereich Neue Medien/Internet entwickelte eine Schülerin ihre ganz individuelle Arbeit in Form eines Internet-Dokumentarfilms zum Thema "YouTube", und ein Jugendlicher schuf sich im Kinderzimmer ein Film- und Tonstudio, mit dessen Hilfe er eigene Videos drehen, schneiden und vertonen kann. Beeindruckend waren auch Textilien, die Schülerinnen in verschiedenen Techniken wie Nähen, Sticken oder Stricken erstellten.
Hoch im Kurs stand in diesem Jahr das Thema „Kochbuch“. Die Schüler wählten jeweils einen unterschiedlichen Schwerpunkt wie "Backen" oder "Länderküche" (beispielsweise: "Regionale Gerichte entlang der Seidenstraße"); so entstanden acht Werke mit ganz individueller Note. Die Schritte bestanden in Rezeptsuche, Zutatenkauf, Zubereiten, Fotografieren und Dokumentieren. Am Ende der gelungenen Veranstaltung stand der Verzehr dieser und anderer kulinarischer Köstlichkeiten auf dem Programm.

 

Eigenverantwortliche Suche, Auswahl und Realisierung

Die Jugendlichen zeigen mit ihren Gesellenstücken eine praktische Arbeit, die sie in eigener Verantwortung realisiert haben. Die Auswahl erfolgt aus einem Arbeitsbereich, der den Schüler besonders interessiert. Dabei gilt es, die eigenen Fähigkeiten möglichst treffend einzuschätzen. Im vorgegebenen Zeitrahmen von 3 Monaten planen die Schüler ihr Projekt eigenständig und setzen es schrittweise in die Praxis um. Jeder Schüler erläutert die Motivation für die gewählte Arbeit und dokumentiert sowohl die Arbeitsschritte als auch die angewandte Technik in schriftlicher Form. All dies bedeutet für die Jugendlichen eine große Herausforderung, deshalb bekommen sie Unterstützung von einer Person ihrer Wahl, die ihnen als Mentor während der Projektphasen zur Seite steht. Eine Jury aus einem ausgewählten Gremium sichtet und würdigt die Arbeiten nach Abschluss mit einer ausführlichen schriftlichen Beurteilung.

 

         

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