Aktuelles

Besuch der 9. Jahrgangsstufe bei EOS – einem  Technologieanbieter in Krailling

 

EOS ist eine Firma für 3D-Druck in Krailling.  Sie verkauft ihre 3D-Drucker an große Betriebe wie z.B. BMW. Es sind viele Autohersteller, die die 3D-Drucker nutzen.
Die Maschinen brauchen entweder Kunststoff oder Metallpulver, um etwas herzustellen. Die Reste des Pulvers kann man wiederverwenden. Man nennt das auch Leser-Sinter-Verfahren.

EOS bildet auch aus und zwar in den Bereichen: Mechatroniker/-in, Fachinformatiker/-in und Industriekaufmann/-frau.
V.B.

 

Mir hat die Betriebsbesichtigung bei EOS gut gefallen, weil ich es spannend finde, wie fortgeschritten der 3D Druck ist.

Die Präsentation, die die Frau gemacht hat, war sehr informativ und verbunden mit dem Anschauen der 3D- Druck bzw. im Sinterverfahren gefertigten Sachen, hat man direkt einen Eindruck bekommen, wie sowas aussieht und sich anfühlt.

Ich hätte nicht gedacht, dass man ein ganzes Scharnier in einem drucken kann, weil man es normalerweise in zwei Teilen herstellen und diese beweglich miteinander verbinden  muss.

An EOS finde ich gut, dass es ein deutsches Unternehmen ist und trotzdem auf der ganzen Welt vertreten ist. Das heißt, dass die Technik nicht nur in Deutschland genutzt werden kann, sondern auch von Firmen in einem anderen Land.

Leider ist diese Technik sehr teuer, weshalb sie bisher nur von etwas reichern Unternehmen gekauft und genutzt werden kann.

Auf die Frage: „Wie lang dauert ein Druck von EOS für z.B. den Handyhalter, den wir bekommen haben?“ bekamen wir die Antwort: „Es dauert in etwa drei bis vier Stunden, aber wir drucken nicht nur einen Handyhalter sondern direkt 100 Stück auf einmal.“

E.G., S.S., L.S., S.E.

 

Die Besichtigung im 3D-Druck-Unternehmen fand ich nicht so gut, weil ich dachte, dass uns mehr vom Betrieb gezeigt wird. Uns wurde hauptsächlich ein Vortrag über das 3D-Druckprinzip gehalten, das ich schon ziemlich gut kannte. Am besten gefiel mir, dass wir die Testdrucke in die Hand nehmen durften.
S.H.

 

Mit hat die Besichtigung bei EOS gut gefallen. Ich fand unsere Führung sehr aufschlussreich und fand es schön, dass wir alle einen Handyhalter geschenkt bekamen. Es war auch sehr interessant, dem Drucker beim Drucken zuzusehen und anschauen zu können, was damit alles gedruckt werden kann.
J.H.

     

Gedanken zum Besuch der Gedenkstäte Dachau


Als wir am 12.3.2019 in der Gedenkstätte Dachau waren, habe ich, obwohl ich das Thema schon im Unterricht durchgenommen habe, viel gelernt. Was ich z.B. nicht wusste, war, dass nur ein Viertel der Häftlinge Juden waren, ich dachte immer es wären viel mehr gewesen. Besonders im Gedächtnis ist mir geblieben, dass das Tor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ mal gestohlen worden ist, denn das kann ich nicht so nachvollziehen, warum man das gemacht hat.

Ich finde solche Gedenkstätten wichtig, da wir das nicht vergessen dürfen, weil das nicht nochmal mal passieren darf.

Anika

 

Mir ist besonders im Gedächtnis geblieben, wie groß die Plätze dort waren und wie weitläufig das Gelände ist. Ich wusste zuvor nicht, dass sich die Betten von der Verteilung der Menschen und der Größe im Lauf der Zeit verändert hatten.

Ich finde es gut, dass man solche Plätze erhalten lässt, da man das dann nicht nur aus den Büchern lernt, sondern auch anschauen kann. Da es in echt gleich ganz anders aussieht, als man es sich vielleicht vorgestellt hat.

Sophie

 

Was mir besonders im Gedächtnis bleibt?

- Es war das erste KZ und es wurde sehr spontan gebaut.
- Es gibt dort auch eine Gaskammer, aber sie wurde nicht für Massentötungen verwendet.
- Es war ein Arbeitslager.

Was ich noch nicht wusste?

- Kochen war die beliebteste Arbeit.
- Manche mussten Steingruben aus- und zugraben, ohne Sinn.

Welchen Sinn macht es, so einen Ort als Gedenkstätte zu erhalten?

- Ich finde es ist schon gut, dass das KZ in Dachau zu einer Gedenkstätte wurde. So können auch Familien, die dort Menschen verloren haben, ihnen dort irgendwie nah sein.
- Man erinnert sich auch an die Zeit und versucht, dass sowas nicht nochmal passiert!

Tabea

 

Was mir besonders im Gedächtnis bleibt:

- Dass sich die Häftlinge zu viert in ein enges Bett legen mussten und dass über 200 000 Menschen im Lager waren.

Was ich noch nicht wusste:

- Dass die Häftlings-Gruppen mit verschiedenen Dreiecken gekennzeichnet waren.
- Welchen Sinn macht  es so einen Ort als Gedenkstätte zu erhalten:
- Man vergisst die Toten nicht und wenn man sieht, wie sowas war, passiert es hoffentlich nicht noch einmal.

Adrian

 

 

Was bleibt mir besonders im Gedächtnis:

- Es gab auch Gefängniszellen ohne Essen und Heizung.
- Die US-Amerikaner haben nach der Befreiung alles renoviert und sie haben Hitlers Anhänger nicht so unmenschlich festgehalten und behandelt, wie diese ihre Gefangenen hielten.

Was ich noch nicht wusste:

- Dass es so harte Strafen wegen einem schlecht gemachen Bett gab. Und dass es ca. nur ¼ Juden in dem Lager gab aber fast 50% Politische Gefangene waren.
- Welchen Sinn macht es, einen solchen Ort als Gedenkstätte zu erhalten:
- Um die Menschen abzuschrecken, damit eine solche Politik in Zukunft verhindert werden kann und damit nicht auf diesem Gelände gebaut wird, denn das würde die Würde der dort Gestorben noch mehr verletzten.

Anna

 

Theater Body Bild

Am 04.02.19 waren wir während der Schulzeit im Theater Body-Bild. Es wurde von Jugendlichen in der Schauburg inszeniert.
Das erste, was mir aufgefallen ist, war, dass sie alle gleiche Sachen anhatten – rote Jogginganzüge.  Es war gut, dass es männliche sowie weibliche Schauspieler gab. Es war ein gutes Thema, und man bemerkt, dass sie sehr wahre und auch Themen angesprochen haben, die für manche kritisch sind. So wie Magersucht, Mobbing oder niedriges Selbstwertgefühl.

Es gab aber auch Szenen, die nicht so gut mit dem Rest zusammengepasst haben, so wurde immer wieder ein Eichhörnchen in die Geschichte ein gebaut, dies ergab für mich nicht viel Sinn.
Aber es war trotzdem ein gutes Stück, da es auch viel Freiraum gab, selbst zu überlegen und nachzudenken.

V. B.

Im Stück ging es darum, dass man sich immer so viele Gedanken über sein Aussehen macht, weil man ja der Norm entsprechen muss.
Ich finde gut, dass das Theaterstück von Jugendlichen gespielt wird, dadurch ist es anschaulicher für uns Jugendliche. Sie haben das Thema sehr gut  umgesetzt, das hat mir sehr gut gefallen.
Insgesamt finde ich, sie haben eine gute Message rüber gebracht, nämlich,  dass ich immer ich selbst bleiben soll.
Ich fand nur den Schluss etwas verwirrend, weil es um ein Eichhörnchen ging, dann um ein Mädchen im Rollstuhl, dann wieder um das Eichhörnchen,  weshalb er mir nicht so gut gefallen hat. 
E.G.

Insgesamt hat es mir ganz gut gefallen und ich fand es auch cool, als sie am Ende die Musik angemacht haben und getanzt haben. In dem Moment waren die Jugendlichen auf der Bühne sehr „schamlos“ und das hat mir gut gefallen.
S.  S.

 
 

Train Kids
Autorenlesung von Dirk Reinhard

Am 29.11.18 war der Autor Dirk Reinhard bei uns an der Schule und hat seinen dritten Roman „Train Kids“ vorgestellt.

Das Buch handelt von fünf Jugendlichen, die sich zufällig an einer Grenze treffen und beschließen,  zusammen die Reise durch Mexiko in die USA anzutreten.

Ich fand die Buchvorstellung von Dirk Reinhard sehr gut. Er hat uns als erstes erzählt, worum es geht und woher er die Informationen hat. Für seine Recherche ist er nämlich für längere Zeit nach Mexiko gereist und hat dort Jugendliche getroffen und sie befragt. Sein Ziel war es, ein Buch mit wahrem Hintergrund aus der Sicht von den illegal reisenden Jugendlichen zu schreiben. Dieses Ziel hat er auch nach eineinhalb Jahren erreicht. 2015 erschien sein Roman „Train Kids“.

Durch seine Buchvorstellung habe ich erfahren, wie hart das Leben als „Flüchtling“ sein kann und dass man oft Probleme mit der Polizei bekommt.

Alles in allem, fand ich die Buchvorstellung gelungen. Ich habe viel über das Thema erfahren und würde den Roman gerne lesen, weil ich realitätsnahe Actionromane mag und gerne lese.
S. H.

 

In dem Buch geht es auch darum, dass viele Familien z.B. in Guatemala und Umgebung ziemlich arm sind und die Väter oft die Familien verlassen haben. Deswegen gehen die Mütter nach Amerika, um dort viel Geld zu verdienen und dann wieder zu ihren Kindern zurück zu kommen. Das funktioniert aber meistens nicht so, wie sie es sich gedacht haben und sie bleiben viel länger weg, als sie es eigentlich geplant hatten. Die zurück gelassenen  Kinder warten meist bis sie 14 oder 15 sind und versuchen dann auf Güterzügen illegal durch Mexiko nach Amerika zu ihren Müttern zu kommen.
Ich fand das Buch und die Art des Autors es zu präsentieren ziemlich spannend, weil er Bilder gezeigt und immer wieder was erklärt hat. Ich würde das Buch lesen und es auch empfehlen.
A. H.


Ich habe erfahren, dass jedes Land verschieden ist.  Zum Beispiel, dass die Polizisten in Mexiko nicht helfen, sondern sogar andere ausrauben und verprügeln. Ich finde sowas echt brutal und verrückt, wenn dir Leute schaden, obwohl sie dir helfen sollten.
Mich hat das richtig interessiert, was er erzählt hat. Auch das Buch hat mich angesprochen aber ich werde es wahrscheinlich nicht lesen, weil mich Bücher nicht interessieren.
S. S.


Dann fing er an eine Textstelle aus seinem Buch zu lesen. Er las sehr deutlich und langsam und verstellte auch ein wenig seine Stimme, wenn er wörtliche Rede vorlas. Dadurch wurde es ziemlich spannend.
Später durfte man noch Fragen stellen, die sich überwiegend um seine Reise nach Mexiko drehten. Wir erfuhren, dass er oft mit der mexikanischen Polizei in Konflikt geraten ist und er einen Ort besuchte, wo ein paar Tage zuvor ein junger Mann getötet wurde.
Ich fand die Vorlesung sehr spannend und nicht nur das Buch, sondern vor allem seine Reise nach Mexiko und was er dort erlebte.
Das Buch „Train Kids“, in dem einige Geschichten von Flüchtlingen enthalten sind, hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht.
L. F.

 

     

Workschop mit Condrobs

Wir haben als erstes eine Vorstellungsrunde gemacht, in der wir auch gleich über Themen , die mit Sucht zu tun haben, sprachen. Am Ende haben wir noch Fragen für die nächste Stunde aufgeschrieben.
Am zweiten Tag haben wir dann Obstsalat mit anderen Begriffen gespielt. Danach haben wir Begriffe auf ein Blatt geschrieben.
In meiner Gruppe war die Atmosphäre sehr, sehr angenehm. Unsere „Lehrerin“ war super freundlich und es haben alle mitgearbeitet.
Ich fand es gut zu sehen, wie Alltagsdinge eine sucht hervorrufen können.

E.G.

 

Wir haben allgemein über Süchte geredet und nicht nur über Drogen und Alkohol. Als erstes haben wir Sachen aus einem „Suchtsack“ gezogen und darüber gesprochen. Danach haben wir auf kleine Karten drauf geschrieben, was uns interessiert.  Beim nächsten Mal haben wir darüber gesprochen und bekamen noch erklärt, wie schlimm Sucht sein kann.
Die Atmosphäre war gut, sie konnten alles gut erklären. Mir hat es gut gefallen, weil man erfahren hat, was Sucht bedeutet. Ich würde es auch für weitere Klassen empfehlen.

L.S.